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Muskuläre Dysbalancen – Ursachen erkennen und gezielt ausgleichen

Vielleicht ist es dir im Training schon aufgefallen: Bei Ausfallschritten, einarmigem Rudern oder Bizepscurls fühlt sich eine Körperseite deutlich stärker oder koordinierter an als die andere. Dieses Ungleichgewicht wird als muskuläre Dysbalance bezeichnet. Dabei besteht ein Kraft- oder Spannungsunterschied zwischen zwei Muskelgruppen oder zwischen rechter und linker Körperseite.
Muskuläre Dysbalancen sind keine Seltenheit. Sie betreffen Einsteiger genauso wie erfahrene Trainierende und entstehen meist schleichend.

Wie entstehen muskuläre Dysbalancen?

Ein häufiger Grund ist unser Alltag. Viel Sitzen, monotone Bewegungsabläufe oder die ständige Nutzung der dominanten Hand führen langfristig zu einseitigen Belastungen. Der Körper passt sich diesen Mustern an – manche Muskeln werden stärker und verkürzen, andere werden schwächer.
Auch bestimmte Sportarten wie Tennis, Golf oder Badminton fördern eine dominante Körperseite. Ohne ausgleichendes Training können dadurch dauerhafte Ungleichgewichte entstehen. Zusätzlich spielen falsche Trainingsausführung, mangelnde Beweglichkeit oder alte Verletzungen eine Rolle.

Welche Folgen können auftreten?

Bleiben muskuläre Dysbalancen unbeachtet, können sie Verspannungen im Nacken-, Schulter- oder Rückenbereich verursachen, die Körperhaltung negativ beeinflussen, die Bewegungsqualität verschlechtern und das Verletzungsrisiko erhöhen. Zudem können sie deine Trainingsfortschritte deutlich ausbremsen. Gerade im Krafttraining ist eine saubere und stabile Ausführung entscheidend, da sich bestehende Ungleichgewichte direkt auf deine Leistung und Trainingsqualität auswirken.

Muskuläre Dysbalancen gezielt ausgleichen

Die gute Nachricht: Mit strukturiertem Krafttraining kannst du muskuläre Dysbalancen effektiv korrigieren.
Besonders sinnvoll sind einseitige (unilaterale) Übungen wie.

– Ausfallschritte
– Einarmiges Rudern
– Einbeinige Beinpresse
– Kurzhantel-Schulterdrücken
– Einarmige Bizepscurls

Wichtig ist dabei die richtige Herangehensweise: Orientiere dich immer an deiner schwächeren Seite. Wenn dein linker Arm beispielsweise 10 Wiederholungen mit einem bestimmten Gewicht schafft, trainiert auch der rechte Arm nur diese 10 Wiederholungen – selbst wenn mehr möglich wäre. So verhinderst du, dass sich das Ungleichgewicht weiter verstärkt.
Ergänzend helfen Mobility-Übungen und ein ausgewogenes Ganzkörpertraining, um verkürzte Muskeln zu lösen und schwächere Muskelgruppen gezielt zu stärken.

Mehr Balance für langfristige Erfolge

Muskuläre Dysbalancen entstehen oft unbemerkt, lassen sich jedoch mit dem richtigen Trainingskonzept gut in den Griff bekommen. Ein individuell abgestimmter Trainingsplan sorgt dafür, dass du nicht nur stärker, sondern auch ausgeglichener und gesünder wirst.
Wenn du wissen möchtest, ob bei dir muskuläre Dysbalancen vorliegen, sprich unser Trainerteam an. Gemeinsam analysieren wir deine Bewegungen und unterstützen dich dabei, dein Training effektiv und nachhaltig zu optimieren.